Reingehört: „Horch a Moll“ von der Dreieckmusi.

Vorderseite CD Dreieckmusi

„Horch a Moll“ von der Dreieckmusi

Drei Leute, drei Instrumente, drei Charaktere. So könnte man die CD „Horch a Moll“ vielleicht beschreiben, wenn man nur auf die Website der „Dreieckmusi“ schaut und sich nicht die Mühe macht, die Scheibe anzuhören, die jetzt erschienen ist.

„Horch a Moll“ ist ein Titel, der ein wenig in die Irre führt, denn Moll ist da nicht wirklich, sondern eher ein Trio, dass musikalisch weiß, was es da macht. Moll ist sicher darauf gemünzt, dass es, wie in der Tonart Moll, etwas anders zugeht, als man erwartet. Das tut die Scheibe tatsächlich.Sie überrascht mit manchem Wechsel der Musik, die so nacheinander auf eine kleine silberne Scheibe gepresst wurde. Da kommt der Boarische daher und wird von neuen Rhythmen in der nächsten Nummer ausgewechselt und gleich danach kommt es wieder echt volksmusikalisch um die Ecke. Der Zuhörer wundert und freut sich, dass es doch gelingt, so leicht die Stile zusammen zu schmeissen und Ja es gelingt. Man hört die Lust der Drei, auf die echte Volksmusik und den Variationen, die mit Instrumenten möglich sind, wenn man nur möchte.

Rueckseite CD DreieckmusiEin kleiner Wermutstropfen bleibt für mich als Musikkritiker doch übrig. Der Einfluß eines Herbert Pixner wird immer dominanter und es scheint so langsam das Maß aller Ziachdinge zu sein, ähnlich zu klingen. Dies ist aber wirklich nur eine kleine kritische Stimme. Im Gesamten ist die Scheibe sehr zu empfehlen und den Drei kann ich nur sagen: Macht ́s weiter so und sicher freun sich schon viele auf ein neues Presswerk.

Joschi von Sárközy

Joschi von Sárközy

Musiker, Musikanthropologe und Autor bei kontrabrass! die kulturkammer.
In Wien im Privatstudium klassische Trompete mit ganz viel Klang erlernt...ein hartes Stück Arbeit.
Danach aufgrund von gesundheitlichen Problemen Umstieg ins tiefe Blech (Bariton und Tuba) und in die Medizin. Weiterbildung zum Musikanthropologen, um die Essenz der Musik, den Klang im Zusammenhang mit dem Gehirn besser zu verstehen.
Autor von zahlreichen Fachartikeln und einigen Büchern im Bereich Musik und Forschung.
Beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren mit dem Thema: "Klang in der Musik/Volksmusik und im Instrumentalspiel" sowie den Auswirkungen auf unser Gehirn und dem gesamten Körper.
Er hält Seminare und Workshops in denen es um den Klang, das leichte Spiel und Gehirntraining zum leichteren Lernen (auch von Musikstücken) für Blasmusiker geht. Solche Seminare sind im europäischen Raum die einzigen die für jeden in der Blasmusik und Volksmusik angeboten werden.
Joschi von Sárközy
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1 Kommentar

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