Musikprob: Brass- und Blasmusikfestival geht in die dritte Runde

Foto: Veranstalter musikprob

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Wenn der Profi-Trompeter gekonnt das Trompetenecho zum Besten gibt, wenn Rap mit bayerischem Dialekt verschmilzt, wenn Jung und Alt gemeinsam zu fetzigen Brassrhythmen tanzen und sich auf dem Seepark in Pfullendorf alles rund um das Thema Blasmusik dreht… Dann kann es sich eigentlich nur um das Musikprob Blasmusikfestival handeln, das dieses Jahr vom 15. bis zum 17. Juni schon zum dritten Mal stattfindet.

Die Veranstalter haben alle Hände voll zu tun, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit die Besucher das kommende Festival wieder in vollen Zügen genießen können. Ewald Restle will definitiv an die Erfolge der letzten beiden Jahre anknüpfen und hat sich einiges überlegt, um einen Festivalbesuch auf der Musikprob dieses Jahr noch lohnenswerter zu machen.

Headliner für jeden Musikgeschmack

So startet der Freitagabend bereits mit Moop Mama, der zehnköpfigen Brassband aus München. Und damit nicht genug: Die Musikprob-Bühne ist gleichzeitig auch der ideale Ort, um Fans und Zuhörern einen Teil ihres neuen Albums zu präsentieren. Außerdem sehnsüchtig erwartet werden die Darbietungen des Trompeters Thomas Gansch, der polnischen Dizy Boyz Brass Band sowie Fezzmos. Letzterer ist für seinen einzigartigen Musikstil bekannt, einem Mix aus Balkan, Klezmer und Gypsy. Nicht weniger spektakulär wird der zweite Festivaltag vermutet. Zu den Hauptakteuren des Abends zählen Seiler und Speer, da Blechhauf’n XXL, Dubbos!, die Fexer und viele mehr.

Foto: Veranstalter musikprob

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Am Sonntag findet zum Abschluss ein musikalischer Gottesdienst. Ein buntes Programm für Familien mit Kindern ist ebenfalls geplant. So haben kleine und große Musiker die Möglichkeit, Instrumente näher kennenzulernen und können sich erstmals an ganz unterschiedlichen Blasmusikinstrumenten versuchen.

Eine Veranstaltung, die Profi- und Hobbymusiker zusammenbringt

Die Festivalveranstalter bleiben auch im dritten Jahr den Grundgedanken der Veranstaltung treu. Das Festival soll Profi- und Hobbymusiker zusammenbringen und neben den berühmten musikalischen Hauptakteuren eben auch regionale Musiker animieren, das Musikprob Festival zu besuchen und selbst aktiv zu werden. Den idealen Ort dafür bietet die Blech-Stage. Dort haben die vielen Nachwuchsmusiker die Chance, ihre Stücke vor dem Publikum zu präsentieren und sich so weiterhin Gehör zu verschaffen. Einen zusätzlichen Ansporn für die Hobbymusiker hat das Musikprob-Team mit einer ganz besonderen Aktion geschaffen: drei der Bands, die dieses Jahr auf der Blechstage auftreten, dürfen ihr Können nächstes Jahr auf der großen GEWA-Hauptbühne unter Beweis stellen.

Aussteller präsentieren die neuen Trends der Blasmusikszene

Foto: Veranstalter musikprob

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Eine Auswahl von mehr als 300 Instrumenten finden Blasmusikbegeisterte auf der mehr als 350 m² großen Musikermeile. Während der drei Festivaltage hat diese Meile geöffnet und überzeugt die Gäste mit Instrumenten und Produkten echter Qualitätsmarken, darunter auch die des Hauptsponsors GEWA musics. Ein Fachpersonal informiert über die neusten Trends und steht bei Fragen zu ganz verschiedenen Themen beratend zur Seite. Außerdem können die Festivalbesucher dort an Workshops teilnehmen und sich mit erfahrenen Musikern austauschen.

Du hast noch kein Ticket, möchtest das Festival Mitte Juni aber auf keinen Fall verpassen. Hier geht’s zu den Kombi- und Tages-Tickets. Wir wünschen jetzt schon mal viel Spaß und eine unvergessliche Festivalzeit auf der Musikprob!

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Markus Fryzel

Markus Fryzel

Es dauerte 37 Jahre bis ich mir meinem Herzenswunsch erfüllte und mir (erstmal) selbst die Steirsche Harmonika beibrachte. Begeistert war ich ja schon immer von der echten, handgemachten Volksmusik. Mittlerweile lehrt mich ein Profi das Instrument und so kam ich auch auf die Idee Anfänger, Fortgeschrittenen und Profis eine Plattform für ihre Musik zu schaffen. Mit musikantenstammtisch.com verbinde ich zwei Leidenschaften die auf den ersten Blick nicht gegensätzlicher sein könnten: das Internet und die handgemachte Volksmusik.
Markus Fryzel
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